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Eine Reise nach Kornati

Eine Reise nach Kornati

Die Kornati sind die größte und dichteste Inselansammlung im Mittelmeer. Nirgendwo sonst in diesem Meer drängen sich so viele Inseln in einem so kleinen Raum. Wegen unpräziser Kriterien zur Definition von Inseln, herrscht über die Inselzahl dieser Gruppe keine einheitliche Meinung. Man kann aber von 150 Inseln verstreut auf einer Seefläche von etwa 320 m2. 

Die größte Insel des Archipels ist Kornat. Die Bewohner der Insel Murter, die zahlreichsten unter den Grundbesitzern, nennen sie Kurnat und die ganze Inselgruppe Kurnati, während sie sich als kurnatari bezeichnen. Für die Nachbarn sowie die breite Öffentlichkeit gelten die Bezeichungen Kornat und Kornati. Die Oberfläche des Kornat beträgt 32 525 315 m2; die Küstenlänge beträgt 66,1 km, und der höchste Gipfel Metlina ist 235m hoch. Die Insel ist 25,2 km oder 13,6 Seemeilen lang. Die Besonderheit und Unverwechselbarkeit des Kornati-Archipels machen jedoch die kleinen Inseln aus. 

Wie viele Viehzüchter und Bauern gewannen die Bewohner von Kornati ihre Äcker durch Brandstiftung. Das Verfahren wurde alle paar Jahre in bestimmter Reihenfolge und zu bestimmter Zeit wiederholt. Obwohl man weiß, dass dabei die Ereignisse manchmal außer Kontrolle gerieten, wurde das Weideland organisiert in Brand gesetzt. Eine Folge der Verbrennung von Weideflächen ist die heutige Mondlandschaft der Insel Kornat und noch einiger größerer Inseln: wie Kurba, Škuj, Lunga. 


Trockenmauern

Das zweifellos Wichtigste und Eindrucksvollste, was die Hände der Kornati-Bewohner geschaffen haben, ist die Trockenmauer. Eines der Grundcharakteristika der Trockenmauer ist die Art ihrer Ausdehnung. Da alle großen Inseln eine längliche Form haben, wurden alle Tockenmauern von Meer zu Meer, bzw. von einer Seite der Insel zur anderen gebaut. Die Mauer ist gerade so hoch, damit das Schaf sie nicht überspringen und auf einen fremden Weideplatz kommen kann, und gerade so breit, wie es notwending ist, um nicht von einem starken Wind zerstört zu werden. 

Ein weiteres Artefakt im karstigen Kornati-Gebiet ruft die gleiche Aufmerksamkeit hervor wie die Trockenmauer. Das sind isolierte Umfriedungen, von einer breiten Trockenmauer umgebene Olivenhaine, die heute völlig verwahrlost sind. Man findet sie auf über hundert Plätzen im Archipel, an Stellen wo man es am wenigsten erwarten würde: an den Steilhängen von Škuj und Smokica, auf den Satteln von Smokvena und Gustac, auf sanften Hängen von Njivica, Piškera, Žakan, Lavsa, Suha Punta, Statival, Pinezel und Grba, auf flachen Plateaus von Knježak bis Šipnate.


Der Nationalpark Kornati

Ein Teil der Kornati-Inseln, etwa zwei Drittel der Insel und der Seefläche, gilt heute als Nationalpark. Vom Gesetz über die Einführung der höchsten Naturschutzstufe sind die Inseln Žut und Sita ausgenommen, obwohl sie geomorphologisch und geographisch der Kornati-Inselgruppe angehören. Seit der Erklärung des Archipels zum Nationalpark im Jahre 1980 werden dort zahlreiche Forschungen betrieben, vor allem solche, die sich auf das Naturerbe beziehen. Sie brachten eine Reihe neuer Informationen über geologische, meteorologische, geographische, biologische und andere Besonderheiten dieser Inselgruppe zutage. Bisher wurden 537 verschiedene Pflanzenarten auf dem Festland, 226 Arten von Benthos-Algen und etwa 850 Arten lebender Meeresorganismen registriert, darunter 579 Wirbellose , 160 Fischarten, eine Schildkrötenart und drei Arten von Säugetieren, von denen eine - der Seebär - inzwischen wahrscheinlich ausgestorben ist. 

Trotz dieser Forschungserfolge sind sich die Wissenschaftler darüb einig, dass die Kornati ungenügend erforscht sind. Ein überzeugendes Argument dafür ist die Ansicht vieler Forscher, dass sich die Zahl der im Meer lebenden Organismen auf 2500 bis 3000 belaufen dürfte. 

Im Park gibt es Gasthausobjekte, die den Besuchern grundlegende Dienstleistungen geben können, ein Dienst für Aufsicht und Kontrolle des Benehmens der Besucher sowie informative und rezeptive Punkte. Die Besucher dürfen sich im ganzen Park bewegen, außer im Gebiet um die Insel Purara und die Felsen Mala Purara und Volić, die zum Zone unter speziellem Schutz proklamiert wurden. Die Besucher von Nationalpark Kornati müssen immer die Tatsache annehmen und respektieren, dass alle Kornaten – Inseln,  außer der Tatsache, dass sie als Naturerbe geschützt sind, auch Privatbesitz sind. 

Auf dem Gebiet des Nationalparks Kornati gibt es acht gepflegte und mit Markierungen versehrte Bergsteigerwege, die zu Aussichtspunkten führen, von denen man die ganzen Kornaten oder einige von ihren schönsten Teilen sehen kann. Diese Wege sind unter einem gemeinsamen Namen markiert und konzipiert – der Bergsteigerweg Kornaten. 


Die Zone unter speziellem Schutz

Die Insel Purara ist das Zentrum der Zone unter speziellem Schutz im Nationalpark Kornati. Auf Purara und den Felsen Klint (Mala Purara) und Volić und im Gebiet um sie ist das Halten der Menschenund Schiffe wegen des Schutzes der Natur gegen irgendwelche Einflüsse verboten. Die Insel Purara und das Gebiet um die Insel befinden sich unter konstanter Aufsicht der Wissenschaftler, die das Leben im Meer und auf den Inseln untersuchen. Auf Purara lebt eine Großzahl der verschiedenen Vögelarten und die zahlreichen Pflanzenarten. Die Insel ist besonders bildhaft in der Zeit der Strohblume- und Salbeiblüte, wann dort die Wolken von Schmetterlingen auftauchen. 


Die Kirche von Gospa od Tarca 

Der Raum um das Feld Tarac ist zwifellos der erste besiedelte Ort auf der Inselgruppe. Im benachbarten Feld Žejkovci wurde eine Axt aus dem Neolithikum gefunden, und beide Felder sind von liburnischen Hügelgräbern umgeben. Auf dem Berg über Tarac wurde im 6. Jahrhundert allem Anschein nach die Festung Tureta errichtet, deren Militärbesatzung die Schifffahrt durch den Kornati-Kanal zu sichern hatte. Tureta ist die einzige aus jener Zeit stammende nicht zerstörte Festung an der Adria, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie sich an einem Ort befand, wo es keine Siedlungen gab und daher die Bevölkerung ihren stein nich zum Häuserbau benutzt hat. Die Festung ist heute äußerst verwahrlost. Am fuße des Berges, im Raum zwischen der kleinen Bucht und dem Feld, wure, wohl zur gleichen Zeit, die Marienkirche gebaut. Bis heute wurde nicht festgestellt, was früher entstanden ist, die Kirche oder die Festung, oder, ob sie vielleicht gleichzeitig errichtet wurden. 

Es war eine ziemlich große Kirche (cca 20x13 m), und es ist schwer zu glauben, dass sie nur den lokalen Gläaubigen diente, zumal es auf der Insel keine Spuren größerer Siedlungen gibt. Wahrscheinlich war sie ein Zufluchtsort für Matrosen, die in den Ankerbuchten von Šipnat, Levrnaka oder Telašćica auf günstige Winde für die Schifffahrt auf der Adria warteten. Von der Kirche ist heute nur die Apsis und ein Teil des Fundaments gefunden. Im Spätmittelalter wurde in ihrem Hauptschiff eine kleine Kirche gebaut, die von den Einheimischen Gospe o'Tarca det am ersten Julisonntag eine Messe und die Segnung der Felder und des Meeres statt. Hunderte von Booten fahren zu diesem Zeitpunkt in Richtung Tarac. 

Diese Gelöbnis – Prozession mit Schiffen ist eines der schönsten und interessantesten religiösen Ereignisse in Kroatien.

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